Stress pur!

Manoman, das war heute vielleicht ein Tag.
Angefangen hat das ganze Chaos eigentlich schon heute morgen. Ich hatte zur Zweiten und konnte ausnahmsweise mal das Auto nutzen. Allerdings mag mich unser Auto einfach nicht. Nachdem ich meinen Vater zur Arbeit gebracht hatte und nur kurz zu Hause reinspringen wollte, um meine Brüder zu holen, hörte ich ein verdächtiges „Klick“ beim Zuschlagen der Autotür, und das Desaster war perfekt: Ein zentralverriegeltes Auto, dessen Schlüssel noch im Zündschloss steckt.
„FUUUUUUUUUUUUCK!“
Mehr konnte ich in dem Moment einfach nicht sagen. Der Ersatzschlüssel war natürlich nicht bei mir zu Hause, sondern bei der Freundin meines Vaters, was schlussendlich bedeutete, dass ich 15 Minuten zu spät in den Unterricht kam. Mein Morgen war versaut.
Nachdem ich dann die drei Stunden abgesessen habe, musste ich auch noch tanken, und das Auto zeigte mir mal wieder, dass es mich nicht mag. Ich hasse unnötigen Schnickschnack wie „Drücke das Knöpfchen, damit sich der Tankdeckel öffnet.“ Wer solch einen Käse erfunden hat, gehört echt bestraft.
Aber immerhin hat die Autofahraktion zumindest etwas Gutes: Ich war nach dem Tanken noch im Deichmann und hab endlich flache Stiefel gefunden, die mir zusagen. Anprobiert, gepasst, gekauft! Ich liebe es, so einkaufen zu gehen. :)
Zu Hause angekommen habe ich dann endlich in Angriff genommen, was ich schon längere Zeit plante: Im Schlafzimmer meines Vaters stand ein leerer Schrank, der etwas größer ist als meiner, und viel mehr Stauraum bietet. Das heißt: Meinen Schrank ausräumen, abbauen, anderen Schrank abbauen, bei mir im Zimmer wieder aufbauen und einräumen. Das war etwas – aber ich bin wahnsinnig zufrieden. So viel Ordnung in meinem Kleiderschrank hatte ich glaube ich noch nie. Und vor allem habe ich mich heute erbarmungslos von allen Klamotten getrennt, die ich nicht mehr trage. Diese Veränderung tat so gut. Vor allem war es Beschäftigung, die mich etwas vom Trübsaalblasen ablenkte. Die nächsten zwei Tage bleibt mir als Ablenkung mal wieder nur die Schule, da ich leider an meiner GFS arbeiten muss, die ich am Freitag zu halten habe.
Gott steh mir bei – nur Überirdisches kann mir im Moment helfen!

Bis die Tage,

Jess

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