Leichte Verspätung ..

.. hat jeder einmal.
Ja, ich weiß, ich habe jetzt fast eine Woche nichts geschrieben. Aber die letzten Tage waren einfach stressig und arbeitsreich, und am Wochenende habe ich meinen Laptop nicht einmal angemacht, um einfach die drei Tage mit meinem Freund Thomas genießen zu können. Deshalb:

Es tut mir leid! :oops:
Angefangen hat das ganze am Mittwoch. Ich hatte die ersten zwei Stunden frei und habe tatsächlich angefangen, meine GFS zu schreiben. Natürlich war ich mal wieder mega früh dran – es ist ja nicht so, dass ich die am Freitag halten musste. :roll: Und nichts anderes habe ich Mittwoch und Donnerstag gemacht. Die Schule besucht, meine GFS geschrieben. Ab und zu noch etwas gegessen und getrunken.
Ich hasse es, wenn der Rest der Schüler entspannen darf und ich noch durchpowern muss. Und so sollte es heute eigentlich weitergehen, da ein Deutschreferat möglicherweise auf der Tagesordnung stand. Allerdings hat mir mein Körper da einen Strich durch die Rechnung gemacht: Ich bin jetzt erst einmal krank.
Das Wochenende war herrlich entspannend. Nachdem ich meine 14 Punkte in Geschichte kassiert und meine GFS gehalten habe, durfte ich endlich zu Thomas fahren. Wie ich ihn vermisst habe!
Nachdem wir zuerst ein paar Stunden gemeinsam in innigster Zweisamkeit genossen haben, sind wir noch mit zwei Freunden, Peter und Andre, losgezogen. Da habe ich eigentlich zum ersten Mal an dem Wochenende gemerkt, wie sehr mir die vergangenen zwei Wochen Kraft entzogen haben, denn bei mir gingen die Lichter schon vor 0.00 Uhr aus.
Die Jungs fanden das natürlich ziemlich amüsant.. ;)
Den Samstag haben Thomas und ich dann mit shoppen verbracht. Wir sind nach Ludwigsburg ins Breuniger Land gefahren, wo ich mir im H&M eine Hose, eine Strumpfhose und eine Mütze ergattern konnte. So viele Menschen in einem Laden habe ich echt schon lange nicht mehr gesehen. Nicht einmal in Hamburg war der Menschenauflauf so groß. Ich war wirklich froh, als wir endlich aus dem Einkaufszentrum draußen waren und im IKEA nach Kleinigkeiten geschaut haben. Dort waren Gott sei Dank nicht ganz so viele Menschen.
Gegen 19.00 Uhr rief Peter an. Wir hatten eigentlich versucht, ihn gegen 17.00 Uhr anzurufen, um ihn zu fragen, ob er Lust auf eine Runde Halo hätte und ob wir, sofern er denn Lust hat, noch neue Controller für die Xbox kaufen müssten. Es war, wie Thomas es gegen 17 Uhr angenommen hat: „Peter wird sich genau dann melden, wenn wir nur noch so viel Zeit haben, um auf den letzten Drücker Controller zu besorgen.“
Nach einem Rennen gegen die Zeit und um zwei neue Controller reicher fanden wir uns schließlich bei Thomas im Wohnzimmer ein. Es war ein schöner Abend, und noch schöner war es, in Thomas‘ Armen einzuschlafen.
Sonntag musste ich leider wieder gehen. Ich hasse Abschiede. Es sind zwar nur noch vier Monate, und dennoch treibt es mich immer wieder in den Wahnsinn, gehen zu müssen. Vielleicht war der Abschied gestern auch unter anderem Schuld daran, dass es mich heute flachgelegt hat.
Naja. So waren also die letzten Tage. Nun muss ich mich leider Gottes meinem Deutschreferat widmen. Ich bezweifle stark, dass ich das mit der gleichen Leichtigkeit schreiben kann, wie meine GFS, denn die Krankheit zerrt wirklich an den Nerven und ich würde am liebsten den ganzen Tag im Bett verbringen.

Bis die Tage,

Jess

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