4 Jahre.

Ja, heute feiere ich ein Jubiläum der etwas anderen Art. Heute auf den Tag genau ist es vier Jahre her, seit ich von Offenburg in den tiefen und kalten Schwarzwald gezogen bin.
An dieser Stelle muss ich zugeben, dass sich zumindest mein Empfinden, was das Wetter angeht, nicht verändert hat. Wie schon vor vier Jahren liegt Schnee, man rutscht und schlittert hin und her und es ist wahnsinnig kalt. Und ich hasse dieses Wetter immer noch.
Aber was kann ich rückblickend über die vergangenen vier Jahre sagen?

Und vor allem, wo soll ich anfangen?
Erwähnen muss ich wohl, dass ich in diesen vier Jahren ein weiteres Mal umgezogen bin, von einem Kaff ins nächste. Und ich vermisse noch heute die Vorteile, welche Offenburg mit sich brachte. Stündliche Bus-/Zugverbindungen, wunderschöne Innenstadt, kaum Fasnachts-Idiotie und ganz viele, schöne Erinnerung an meine Kindheit und Freundschaften, die mittlerweile vom „Schnee“ verweht wurden.
Und was hat der Schwarzwald so tolles an sich?
Da fällt es mir schon um einiges schwerer, die Vorteile des Schwarzwaldes aufzuzählen.
Mittlerweile wohnt mein Herz weder in Offenburg, noch hier bei mir zu Hause, sondern in Pforzheim. Und von Tag zu Tag fällt es mir immer schwerer, die Nachteile des alltäglichen Lebens zu ignorieren und mich mit Sätzen wie „Es sind nur noch vier Monate“ auf Juni 2012 zu vertrösten.
Und leider muss ich genau für das Ziel nun anfangen, zu ackern. Deutsch rückt immer näher, und irgendwie schiebe ich so dermaßen Panik, obwohl ich mir um dieses Fach am wenigsten Sorgen machen müsste. Verkehrte Welt!
Aber immerhin erwartet mich die nächsten vier Monate eine Klausur weniger, mein BK-Lehrer war so gnädig, die theoretische Prüfung in eine praktische (und simple) umzuwandeln.
Gott wache über ihn! Er ist ein guter Mann. null
Bis vielleicht morgen – oder doch eher übermorgen?
Sofern ich die Deutschklausur überlebe.

Bis die Tage,

Jess

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