Ferienende

Kaum zu glauben, wie schnell drei Wochen vorbeigehen können. Vor allem die letzte Woche, in der Thomas auch frei hatte, verging wie im Flug.

Ich habe mich die letzten Tage nicht gemeldet, weil ich kaum Zeit hatte und auch eher selten mit voller Konzentration am Laptop war. Um Ostern rum war ich sogar nur mit dem Handy online. Deshalb habe ich auch vergessen, frohe Ostern zu wünschen, was ich an dieser Stelle mal nachhole: FROHE OSTERN!

Vieles ist die letzten Tage passiert. Da sich mein Blog mitten im Umzug befindet, habe ich mich auch nach einem neuen Blognamen umgeschaut und bin schlussendlich auf „Die Denkende“ gekommen. In den nächsten Tagen wird dann auch hoffentlich die Domain www.diedenken.de freigeschaltet, dann ist der Umzug endgültig vorbei. Zumindest der grobe Teil, da meine neuen Beiträge dann hier zu finden sind und die Seite „About“ bereits fertiggestellt ist. Wer weiß, vielleicht finde ich ja nachher noch die Lust und Zeit, mein Archiv anzulegen und meine alten Beiträge einzufügen.

Nachdem ich Karfreitag zusammen mit Thomas und seiner Familie verbracht und abends fleißig an meinem Blog weitergearbeitet habe, ging es Ostersamstag, nachdem Thomas von der Schule zurückgekehrt war, nach Hause zu mir. Es war ein lustiges Bild, welches uns bot, als wir das Haus betraten: Meine Oma scheuchte meinen Vater durch die Gegend, da sie felsenfest davon überzeugt war, innerhalb eines Tages den großen Frühjahrsputz bei uns durchführen zu können. Im gewissen Maße hat sie mich damit auch angesteckt, da ich artig mein Zimmer aufräumte und sogar noch auf die Idee kam, unsere Küche umzugestalten. Momentan bin ich wohl auf einem Umgestaltungs-Tripp, da auch mein Zimmer unter diesem Wahn leiden musste. Aber: Ich bin ziemlich zufrieden mit meinem kleinen Reich. Irgendwie ist es schon schade, dass ich es ab Juni wohl nicht mehr so oft zu Gesicht bekommen werde.

Der 08.04.2012 stand dann ganz im Zeichen von Ostern. Nach erfolgreicher „Eiersuche“, Frühstück und Mittagessen hatten wir allesamt das Gefühl, man könnte uns nun durch die Gegend rollen. Oder noch besser, ins Bett. Leider konnten wir kein Mittagsschläfchen halten, da es direkt weiterging zu meiner Oma mütterlicherseits, sprich 90km Autofahrt nach Offenburg. Bei unserer Ankunft habe ich zum ersten Mal festgestellt, dass ich den ganzen Lärm, die großen Familienversammlungen und das ganze Drumherum absolut nicht mehr gewohnt bin. Ich bin wohl zum Rückzugsmensch schlechthin geworden, denn früher habe ich sowas wahnsinnig genossen, aber am Sonntag war ich nur noch froh und erleichtert, als ich endlich ins Bett gehen und in aller Ruhe Avatar – Aufbruch nach Pandora anschauen konnte. Auch Thomas hatte relativ schnell die Nase voll von dem Trubel, weshalb wir anders als erwartet bereits am Montagabend wieder in Richtung Pforzheim aufbrachen.

Und ja: Dort habe ich natürlich den Rest der Woche verbracht.

Neben Ausschlafen, ganz viel Freizeit und wenig Stress standen allerdings noch einige wichtige Punkte an. So mussten wir zum Beispiel am Donnerstag in den Metro nach Karlsruhe fahren, um uns dort nach einem digitalen Receiver umzuschauen. Ab 30.04.2012 wird ja analoges Fernsehen abgestellt, weshalb Thomas und seine Familie noch neue Receiver brauchen. Und an diesem Tag wurde mir mal wieder bewusst, in welchem Überfluss wir eigentlich leben, denn die Auswahl ist riesig und als Laie ist man schnell überfordert. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Menschen jetzt den falschen Receiver gekauft haben und sich schlussendlich darüber ärgern, wenn sie nicht in der Lage sind, HD-Programme zu empfangen. Pay-TV ist halt eindeutig auf dem Vormarsch, wobei mir dieser Wandel nicht wirklich schmeckt. Dieser ganze Hype um die neuen Technologien, sei es nun HD oder 3D-Kino, will mich einfach nicht anstecken. Sämtliche große Kinofilme kommen jetzt ja wieder in 3D im Kino, wie beispielsweise Titanic zum 100-jährigen Untergangs“jubiläum“. Ich kann bei dem ganzen Gemache wirklich nur den Kopf schütteln und schweigen, denn mir fehlen die Worte dazu.

Bis die Tage!

Jess

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