Gedankenchaos

Nabend und einen wunderschönen Sonntag! :)

Einige Tage liegen zwischen meinem letzten Beitrag und heute, und es waren ereignisreiche und vor allem anstrengende Tage. Eigentlich habe ich erst heute richtig zur Ruhe gefunden, wobei das ja auch immer eine Frage des Blickwinkels ist.

Mittlerweile habe ich die zweite Woche an der Universität hinter mich gebracht und ich muss sagen, dass ich mich so langsam in meinen Alltag einlebe. Ich habe mir zwar für das erste Semester nicht allzu viele Vorlesungen ausgesucht, und dennoch finde ich, dass es für den Anfang genug ist. In den zwei Wochen habe ich auch festgestellt, dass es definitiv besser wäre, einen Laptop mit zur Uni zu nehmen, und da mein alter Laptop wirklich alt war und mein Akku nicht mehr funktionierte, habe ich mir jetzt einen neuen geholt, der das Nötigste kann – und nicht mehr. Heute ist der erste Tag, an dem mein neuer Laptop, ein HP 655, meine Nutzung auszuhalten hatte und ich muss sagen, er schlägt sich bis jetzt richtig gut. Das Einzige, was mich verwirrt, ist der Bildschirm. Mein alter Acer hatte ein Bildschirmverhältnis von 4:3 – quadratisch, praktisch, gut also. Mein HP hat ein Bildschirmverhältnis von 16:9, und dieses in die Länge gezogene ist doch etwas gewöhnungsbedürftig. Aber naja, wird schon werden.

In den letzten Tagen hat mich auch einiges beschäftigt. Vor allem habe ich wieder die Lust zu Schreiben entdeckt. Woran das liegt weiß ich gar nicht. Vielleicht liegt es daran, dass mir in einer meiner Deutschvorlesungen klar geworden ist, wie viel hinter dem geschriebenen Wort steckt. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich mit jemanden geschrieben habe, der meine Ansicht teilt und es versteht, dass es richtig schön sein kann, mit Worten zu spielen. Vielleicht liegt es aber auch einfach nur daran, dass es neben dem Lesen der einzig effektive Ausgleich zum Alltagsstress ist. Ich weiß es nicht.

Momentan hab ich das Gefühl, dass in meinem Kopf ein rieeeeeeesen Chaos herrscht. Irgendwie sind alle Gedanken durcheinander, und immer wenn man etwas sucht, findet man genau das, was man zwei Wochen vorher gesucht hat. Aber das, was man braucht, ist natürlich nicht da. Und wer mich kennt weiß, dass mir so ein Chaos nicht gefällt. Deshalb hoffe ich, so langsam wieder Ordnung in das Gedankenchaos zu bringen – vielleicht kommt dann ja auch endlich mal wieder ein produktiver Blogeintrag dabei raus. Drückt mir die Daumen, dass ich endlich zum Aufräumen komme!

Bis die Tage,

Jess

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