Wie? Es ist schon bald Dezember?

Wie die Zeit doch verfliegt.
In einer Woche ist es bereits Dezember, ja sogar schon der erste Advent, und ich habe gar nicht gemerkt, wie die Zeit an mir vorbeirauscht.

Mein Alltag ist momentan geprägt von Uni, Hausaufgaben und Arbeiten. Zu viel mehr komme ich eigentlich kaum noch, weil mich das alles vollkommen auslastet. Deshalb gab es hier auch lange Zeit nichts mehr von mir zu hören, mal abgesehen von den beiden Geschichten, die ich mir spontan aus den Fingern gesogen habe. Kreativität ist doch ein Allheilmittel, um einem stressigen Alltag zumindest für die Zeit des Schreibens entfliehen zu können. :)

Nächste Woche fängt also wieder die besinnliche Zeit an. Irgendwie freue ich mich schon richtig darauf, und habe auch schon alles für die Weihnachtszeit besorgt. Einen Adventskalender zum selber befüllen, einen Adventskranz und ein paar Kerzen mit Weihnachtsmotiven. Ich freu mich schon darauf, das Zimmer am Freitag umdekorieren zu können. Schade eigentlich, dass ich das Wochenende über nicht zu Hause bin – denn es geht wieder in den Schwarzwald, zu meiner Familie, die ich wahnsinnig vermisse. Irgendwie fehlt es mir schon extrem, meine lärmenden Geschwister und motzigen Vater um mich zu haben.. :D

Wie wichtig ist euch Weihnachten?
Die Frage beschäftigt mich schon eine Weile und ich muss sagen, dass ich im Laufe der letzten 20 Jahre wohl einen Wandel der Bedeutung durchlebt habe.
Das typische Weihnachtsfest sah bis vor zwei Jahren eigentlich so aus: Wir haben uns alle am 24.12 bei meiner Oma mütterlicherseits getroffen, um gemeinsam auf den Weihnachtsmann zu warten, der uns die Bescherung brachte. Natürlich gab es die nicht umsonst – alle mussten ein Weihnachtslied vorsingen oder ein Gedicht vortragen. Es war eine wundervolle, gemeinschaftliche Atmosphäre, alle waren entspannt, es lief Weihnachtsmusik im Hintergrund, wir bewunderten den Weihnachtsbaum … Es war halt wirklich Weihnachten.

Und jetzt, jetzt ist irgendwie alles anders.
Jeder muss tagtäglich irgendwelchen Ansprüchen gerecht werden – und um die Weihnachtszeit ist das in meinen Augen noch schlimmer. Allein die Tatsache, dass ich eigentlich an drei verschiedenen Orten am 24.12 erwartet werde – in Wiernsheim, Offenburg und Aldingen – macht mich jetzt schon total wahnsinnig. Ich möchte die Erwartungen von niemanden enttäuschen, und gleichzeitig merke ich, dass durch diese Erwartungshaltungen mein Weihnachten deutlich vermiest wird. Wie soll man allen gerecht werden, wenn man sich nicht einfach in drei Teile aufteilen kann? Und was ist, wenn man sich eigentlich etwas ganz anderes wünscht?

29 Tage habe ich noch. Das wird was werden. *seufz*

Vielleicht komme ich in den nächsten 29 Tagen auch dazu, mehr als das übliche „Update“ hier zu veröffentlichen. Man soll ja schließlich nie die Hoffnung aufgeben, was?

Bis die Tage!

Jess

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