Thoughts

Es ist Sonntagabend, 19.27 Uhr. Gedankenverloren am PC zu sitzen und nichts zu tun zu haben, kann einen schon in den Wahnsinn treiben und verleitet mich gerade dazu, genau das zu tun, was man durch viel Arbeit wunderbar vermeiden kann: Denken.

Worüber denken Menschen eigentlich nach? Und tun sie es bewusst oder unbewusst? Und was verleitet einen eigentlich dazu, zu denken?

Mir geht momentan so viel durch den Kopf. Vor allem beschäftigt mich die Tatsache, wie leicht Menschen Versprechen geben, die sie dann doch nicht halten. „Ich werd‘ trotz allem für dich da sein“ – „Glaub mir, ich werde das ändern, denn du bist mir wichtig“ – „Ich werde dich nie enttäuschen oder verletzen“. Wenn ich solche Worte lese oder höre, denke ich mir nur noch „Lass erst einmal Taten folgen, bevor du irgendwas Sinnloses daherquatschst“. Und meistens habe ich auch noch recht, und auf die großartigen Worte folgt dann nichts. Heiße Luft, wie immer. Irgendwie ist das schon frustrierend.

Aber wie heißt es so schön? Aufstehen, Dreck vom Rock klopfen, Krönchen richten, weitermachen!
Und mit jedem Fallen lernt man dazu.. und irgendwann fällt man nicht mehr, sondern geht maximal in die Knie.

Freitagabend habe ich begonnen, ein bisschen umzuräumen. Mir steht momentan der Sinn nach Veränderung. Es kommt mir vor, als würde ich auf der Stelle treten, obwohl ich mittlerweile das erste Semester hinter mich gebracht habe, etwas mehr Geld verdiene und morgen mein Schulpraktikum beginne. Und auf der Stelle treten ist so nervig. Leider weiß ich momentan nicht, ob ich nach rechts, nach links oder doch einfach gerade aus gehen soll. Nur zurück möchte ich nicht.

Ich glaube, ich werfe demnächst einfach eine Münze. Soll das Schicksal entscheiden!

Bis die Tage,

Jess

 

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