Orientierungspraktikum

Die letzten zwei Wochen waren sehr ereignisreich. Ich habe mein Orientierungspraktikum an einem Gymnasium in Pforzheim begonnen und mittlerweile auch schon wieder abgeschlossen. Am Anfang war leider alles ziemlich chaotisch, weil unsere Betreuerin krank war, was dazu führte, dass die erste Woche einen leicht bitteren Beigeschmack hatte. Vor allem die Tatsache, dass wir die ersten zwei Tage wie Schüler den Unterricht erlebt haben, hat mich etwas frustriert. So lange ist mein eigener Unterricht dann doch nicht her.
Die Lage besserte sich allerdings, als wir dann zusammen mit den Fachlehrern in unserer eigenen Fächer gegangen sind. Heute, der Tag, an dem das Praktikum wieder vorbei ist, habe ich erst gemerkt, wie viel Spaß mir das eigentlich gemacht hat. Und es hat mich definitiv in meiner Entscheidung, Lehrer zu werden, bestätigt.

Neben meinem Praktikum habe ich auch ziemlich viel gearbeitet. Im Gesamten blieb eigentlich wenig Zeit für andere Dinge, da parallel auch noch die Vorbereitungen für das nächste Semester liefen. Dadurch habe ich aber auch gemerkt, wie wenig ich eigentlich dieses ganze virtuelle Zeug wie Facebook oder andere Plattformen brauche und vor allem, dass ich getrost auf verschwendete Zeit mit angeblichen ach so tollen Freunden, denen ich ja ach so wichtig bin und die mir niemals etwas Böses wollen würden, verzichten kann. Auch wenn alle ständig denken, dass das Schreiben mit ihnen für mich existentiell wäre. Solche Leute merken gar nicht, wie viel gleichzeitig bei mir abläuft, wenn ich mit ihnen schreibe, aber wenn wundert es auch. Genau solche Leute sind perfekte Beispiele für Egozentriker, die nur das sehen und wahrnehmen, was für sie selbst wichtig ist.
In gewisser Weise tun mir solche Leute schon leid. Ein derart beschränkter Blick würde mich auf Dauer echt belasten.

Aber sei’s drum! Auch solche Erfahrungen bringen einen im Leben weiter. :)

Bis die Tage,

Jess

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