Eine Art Heimkehr ..

Ich habe die letzten Wochen wirklich nicht viel von mir hören lassen. Es gibt aber so viele Dinge, die einen beschäftigen, die wichtiger erscheinen als alles andere. Und genau diese haben mich in den letzten Wochen davon abgehalten, hier einen Beitrag online zu stellen.

Angefangen hat eigentlich alles mit meiner Hausarbeit. Ganz untypisch für mich (haha ;D) habe ich natürlich wieder etwas zu spät mit der ganzen Sache angefangen, weshalb ich die Woche vor dem Abgabetermin wie eine Verrückte geackert und gelesen habe. Mal schauen, was bei dem ganzen rauskommt, das weiß man bei solchen Dingen leider nie.

Heute vor einer Woche war ich dann endlich fertig mit den zwölf Seiten. So tief und fest wie in dieser Nacht habe ich wohl schon lange nicht mehr geschlafen, und vor allem so traumlos.. eventuell sollte ich doch öfter eine Hausarbeit schreiben. :D

Die darauffolgenden Tage waren geprägt von Arbeit, Arbeit und nochmal Arbeit. Trotz Hausarbeit und allen anderen Dingen, die erledigt werden mussten, habe ich im März stolze 20 Überstunden angesammelt und nun wieder ein gutes Polster, was meinen geplanten Urlaub im August und meine Prüfungen Ende Juli angeht.

Apropos Prüfungen – auch bei meinem Studium hat sich natürlich einiges getan. Der Stundenplan für das neue Semester steht soweit, und sofern ich in Geschichte in mein gewünschtes Proseminar reinkomme, habe ich tatsächlich Montags und Freitags frei – dafür aber auch Dienstags, Mittwochs und Donnerstags volles Programm. Aber so ist halt der Lauf der Dinge: Nach einer kurzen Verschnaufspause folgt die nächste Arbeitsphase. Ich denke, das wird sich im Leben erst ändern, wenn ich dann irgendwann in Rente gehe und auf ein erfülltes Leben zurückblicken kann.

Um mir etwas Ausgleich zum alltäglichen Stress zu verschaffen, habe ich die letzten Tage auch wieder sehr viel gelesen. Gerade eben habe ich die 80 Days Reihe beendet, und ich muss sagen: obwohl sich der erste Eindruck der Reihe nicht verändert hat, war ich ganz froh, etwas leichte Lektüre zu mir nehmen zu können. Ab und zu ist es einfach nur wahnsinnig entspannend, in eine andere Welt versinken zu können, die so gar nichts mit dem eigenen Alltag zu tun hat.

Jetzt steh ich leider wieder vor dem Problem, dass ich nicht weiß, was ich die nächsten Tage über machen soll. Ich arbeite zwar an einigen Tagen, aber ich habe schon die letzte Woche gemerkt, dass ich mich ziemlich schnell unausgelastet fühle, wenn ich so gar nichts zu tun habe.

Die Osterfeiertage waren überraschenderweise super entspannt und erholsam. Selbst die Zeitumstellung habe ich ohne größeren Schaden überlebt – ein Wunder. :D

Es hat sich also viel getan und es ist dennoch nichts Neues. Allerdings macht mich gerade die Tatsache, dass alles funktioniert und läuft, wahnsinnig glücklich.

Bis die Tage,

Jess

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