Dass man an Rosen glaubt, …

Rose

.. das bringt sie zum Blühen. – Johann Wolfgang von Goethe.

Ich liebe dieses Zitat. Es ist so treffend, so wahr.

Wer mich kennt weiß, dass ich der Rose ganz und gar verfallen bin. Nicht umsonst habe ich bis über beide Ohren gestrahlt, als mir Thomas auf der Pforzemer Mess einen ganzen Strauß Rosen schoss. Nicht umsonst steht auf unserem Couchtisch immer ein Strauß roter Rosen. Nicht umsonst schmachte ich jedes Bild einer Rose an und würde es am liebsten kaufen, um es irgendwo aufzuhängen. Nicht umsonst kommt bei einem Test, welche Blume ich denn sei, „Rose“ raus.

Doch wieso ist das so?

Vor langer, langer, langer Zeit habe ich mal eine Geschichte geschrieben. Damals war ich selbst die Hauptfigur – ich war 14, da darf man schließlich noch träumen. Und innerhalb dieser Geschichte wurde ich mit einer Rose verglichen. Dieser Vergleich, den ich niederschrieb, wurde mit der Zeit immer zutreffender. Damals habe ich das ganz unbewusst gemacht, weil der Titel der Geschichte das Wort ‚Rose‘ enthielt, aber mittlerweile bin ich ganz fasziniert davon, wie gut ich mich schon in jungen Jahren habe einschätzen können.

Eine Rose hat zwei Seiten. Sie kann wundervoll, verzaubernd und faszinierend sein, wenn sie ihre Blütenpracht der Sonne entgegenstreckt und eine stille Schönheit ausstrahlt, welche den Betrachter ganz in ihren Bann zieht. Und gleichzeitig kann sie ihre Schönheit verschließen, niemanden an sich heran lassen, ihre Dornen sprechen lassen.

Aufgrund dieser wundervollen Doppeldeutigkeit von Rosen mag ich die Blume so sehr. Wieso ich sie als 14-jährige in meine Geschichte eingebaut habe und mit mir verglichen habe, kann man sich an dieser Stelle glaube ich selbst denken.. :)

Was ist eure Lieblingsblume? Und warum?

Bis die Tage,

Jess

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