Goodbye 2014!

2014 war ein ereignisreiches Jahr. Es ist so viel passiert, ich habe so viel in diesem Jahr lernen können. Einiges habe ich hier im Blog festgehalten, manche Dinge nur im Facebook auf meiner privaten Seite gepostet, einige Dinge einfach für mich behalten.. ja. Am Ende des Jahres wird es immer Zeit für einen kleinen Jahresrückblick. Die Zeit vergeht so rasend schnell, dass man kaum glauben mag, dass in wenigen Stunden keine Vier hinter 201 stehen wird, sondern schon eine Fünf. Himmel.

Januar

Der Januar ist immer ein typischer Prüfungsmonat. Damals war ich noch im dritten Semester, was relativ entspannt war. Leider hatte ich damals den riesen großen Fehler gemacht, mir sämtliche Referate kurz vor die Prüfungswoche zu packen, sodass nach Weihnachten keine entspannte Zeit anstand, im Gegenteil. Dazu hatte ich auch noch eine Hausarbeit aus dem zweiten Semester mit in den Januar übernommen, welche am 31.01 fällig war. Ich kann mich noch ganz genau an die Verzweiflung am 30. Januar erinnern, diese blöde Hausarbeit endlich fertig bekommen zu müssen und gleichzeitig höre ich in meinem Kopf das Mantra, mit welchem ich mich stets ermutigte: „Nur noch dieser eine Tag, dann ist es vorbei. Wenn der Februar anfängt ist alles gut, du hast es dann überlebt. Konzentriere dich, es sind nur noch wenige Stunden!“
Immerhin habe ich eins in diesem Monat gelernt: Lege dir nie wieder alles in die letzten Semesterwochen. Du bist da mit Lernen beschäftigt, hast keine Zeit für andere Dinge. Auch wenn Prüfungen am Anfang des Semesters ganz weit weg erscheinen, denk immer daran, dass auch sie Zeit einfordern und eine gute Vorbereitung weniger Nerven kostet, als das stressige Spickzettelschreiben und auf den letzten Drücker lernen.

Februar und März

Im Februar kam dann der alltägliche Renovierungswahn auf mich zu. Ich weiß gar nicht, wie es damals auf der Baustelle aussah, als ich endlich die Zeit hatte, aktiv mitzuhelfen. Mir ist nur in Erinnerung geblieben, dass wir alle so langsam daran zweifelten, dass die Renovierungsarbeiten bis März fertig gestellt werden und wir einziehen können. So vieles musste an dieser Stelle noch gemacht werden: Wände aufklopfen, Leitungen verlegen, Wände verspachteln, abschleifen, tapezieren, streichen, Boden verlegen. Fliesen in den Feuchträumen verlegen, Putz an die Wände bringen. Den Elektriker endlich dazu bewegen, zu kommen und sich die Elektrik anzuschauen. Der Austausch des Sicherungskastens.. oh wei. Die Liste, was alles gemacht werden musste, war lang. Und irgendwie haben wir alle an allen Ecken und Enden mitgearbeitet, damit es endlich voran ging. Der Frust, wenn dann aber etwas nicht so lief, wie es geplant war, war riesig. Hätte ich damals die Tränen, welche aus Verzweiflung, Wut und Frust liefen, aufgefangen, wäre wohl ein Teich voll geworden. Aber wir haben uns durchgebissen, alle gemeinsam, zwei Monate lang. Und noch jetzt – wenn ich so den Blick durch das Wohnzimmmer schweifen lasse, während ich am Esszimmertisch sitze und diesen Beitrag tippe – sehe ich noch genau vor mir, wie das alles vor der Renovierung aussah. Die ganze Veränderung, die die Wohnung zu diesem zu Hause machte, trugen dazu bei, nun dieses warme Gefühl von Heimat zu verspüren. Es ist nicht nur eine Wohnung, in der man lebt, in der man schläft, in der man isst. Es ist zu einem Ort geworden, an dem das Herz zu Hause ist, und zu wissen, wie viel Mühe hinter all dem steckte, macht das Ergebnis nur noch wertvoller.

Arpil und Mai

Mitte April war es dann endlich so weit: Zeit für den Umzug! Und keiner von uns hätte eine Woche vor Umzugstermin gedacht, dass wir je rechtzeitig fertig werden würden. Es war ein Hochgenuss, im April die ersten Möbel aufbauen zu dürfen, zu sehen, wie alles langsam Form annahm. Doch kaum war der Umzug vorbei, begann bei mir auch schon wieder die Uni. Und ich hatte tatsächlich aus meinem Fehler des letzten Semesters gelernt und mir sämtliche Zusatzaufgaben an den Anfang des Semesters gelegt. Der April und auch der Mai waren dafür zwar recht arbeitsreich, aber es ging mir gut von der Hand, weil noch genug Energie da war. NUR NOCH SO werde ich das in Zukunft machen. :D

Außerdem habe ich im April die Zusage für mein Praxissemester und mein neues Handy am gleichen Tag erhalten. Besser hätte es nicht laufen können (an dieser Stelle sei auch gesagt: Ich würde NIE, NIE, NIE WIEDER mein Samsung gegen ein iPhone eintauschen. NIE! :D ).
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Juni

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Im Juni verbrachten meine Geschwister ein paar Tage bei mir. Es gibt nichts Schöneres, als die drei um mich rum zu haben und mit ihnen die einfachen Dinge des Lebens zu genießen. Wir besuchten gemeinsam die Pforzemer Mess, und schauten auch das Deutschlandspiel, welches an einem der Tage, an denen meine Geschwister da waren, gespielt wurde.

Juli

Im Juli habe ich Twitter für mich entdeckt. Ich weiß gar nicht, wie ich darauf gekommen bin, mich bei Twitter anzumelden. Vielleicht dachte ich, darüber meinen Blog etwas mehr promoten zu können, mehr Leute dazu bewegen zu können, zu lesen, was ich schreibe. Mittlerweile lese ich sehr gerne, was andere so twittern, auch wenn ich selbst immer zweimal überlege, was ich selbst schreibe. Ob es je wieder aufhören wird, dass ich so genau darüber nachdenke, was ich von mir gebe und wie ich es tue? Hm. Ich weiß es nicht.
Natürlich standen im Juli dann auch die Prüfungen für mein viertes Semester an. Da ich recht früh mit dem Lernen angefangen habe und auch während der Vorlesungen meine Konzentration ganz auf den Stoff lenkte, fiel es mir viel leichter, auf die Prüfungen zu lernen. Wenn man diese ganzen Sachen doch nur schon im ersten Semester gewusst hätte..
Ach, ja. Mit den absolvierten Prüfungen im Juli habe ich auch meine Zwischenprüfung in meinem Fach Geschichte bestanden. Yippie. \o/

August

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Im August hatte ich für eine Woche einen kleinen Gast: Luna. Sonst gibt es eigentlich gar nicht viel über diesen Monat zu sagen. Ich war hauptsächlich am Arbeiten, weil ich einer Bekannten in der Urlaubszeit half und unerwartet auch einen Schüler über die Sommerferien unterrichtete. Urlaubsfeeling Fehlanzeige.

September

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September.. hachja. Mein Geburtsmonat, nächstes Jahr wird auch Mia und Amys Geburtstag in diesem Monat gefeiert.  Natürlich habe ich im September fleißig für unsere Gäste gebacken, vor allem die Zitronenmuffins, die meine beiden Brüder so lieben.
Ansonsten war der September geprägt vom Beginn meines Praxissemesters. Schnell begann ich, die Seminare in Karlsruhe zu verfluchen, weil die Parksituation dort recht beschissen bescheiden ist, und die Zeit an meiner Schule in vollen Zügen zu genießen. Das Gesamtpaket passte einfach. Hach.
September ist einfach mein Monat.

Oktober und November

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FAMILIENNACHWUCHS!
Neben meinem Praxissemester, was mir immer mehr Spaß machte, stand natürlich der Familiennachwuchs absolut im Vordergrund. Ich kann kaum glauben, dass die zwei mittlerweile zwei Monate bei mir leben. An dieser Stelle könnte ich schon wieder ins Schwärmen geraten, allerdings kann man das ja alles schon im Beitrag zu den zwei Hexen nachlesen.. ;)

Dezember

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Der Dezember ging schneller vorbei, als ich Dezember sagen konnte. Im Nu war das Praxissemester wieder vorbei, auf einmal stand Weihnachten vor der Tür und ich hatte absolut keine Ahnung, was ich wem schenken sollte. Zum Glück ging es nicht nur mir so: Meine Geschwister haben diesen Minion, den sie mir zu Weihnachten schenkten, weil ich die Plüschtiere auf der Pforzemer Mess so süß fand, auch erst kurz vor Weihnachten entdeckt.

Und nun sitze ich hier und schreibe diesen Jahresrückblick. Nach knapp 1600 Zeichen weiß ich, dass ich immer noch nicht alles erfasst habe, was dieses Jahr so mit sich gebracht hat. Mit vielem hätte ich auch gar nicht gerechnet. Und doch habe ich so vieles mitnehmen, so vieles lernen können. Im Gesamten war das Jahr 2014 für mich ein positives Jahr und an sich habe ich an 2015 nur den Wunsch, dass es zumindest in Ansätzen so gut läuft wie 2014. Aber hey.. wie heißt es so schön? Jeder ist seines Glückes Schmied!

Und in diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr 2015! Feiert schön, verabschiedet euch von dem vergangenen Jahr und seht nicht alles, was ihr erfahren habt, negativ. Oftmals fallen einem die kleinen Dinge erst auf, wenn man intensiver darüber nachdenkt! :)

Bis 2015!

Jess

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