Ich lebe noch. Und ich habe überlebt.

Auf einmal ist da dieses Loch. Dieses unbeschreibliche Loch, welches dich in die Tiefe zieht. Du weißt nichts mit dir anzufangen, obwohl du so viel zu tun hättest, obwohl so viel an deinem Gewissen nagt. Aber das Loch hindert dich daran. Es fehlt etwas. Struktur. Menschen. Arbeit. Aber auch unendlicher Druck.

Hier auf meinem Blog war es lange Zeit still. Als im Oktober mein neues Semester begann, habe ich nach und nach gemerkt, dass mir einfach die Zeit fehlt. Die Inspiration. Die Motivation. Die Ruhe. Die Lust. Jetzt, vier Monate nach Semesterbeginn, ist das Semester wieder vorbei. Ich lebe noch. Und ich habe überlebt. Ein Semester mit insgesamt 65 Leistungspunkten, mit 26 Stunden Uni pro Woche, mit acht Referaten, mit begleitenden Onlineaufgaben und Protokollen. Mit zwei mündlichen Prüfungen und einer Klausur, die mir im siebten Semester noch das Genick hätte brechen können.

Und auch wenn mir der Satz „Ich habe überlebt“ nun leicht fällt, habe ich gezweifelt. Lange Zeit, wenn ich ehrlich zu mir bin. Als ich im Juli Stunden über meinem Stundenplan verbracht habe, hin und her überlegte, wie ich es am besten mache, habe ich bereits zum ersten Mal gezweifelt. Ich hatte schon einige Semester, in denen ich viele Leistungspunkte erbracht habe, aber nie eins, das so voll war wie dieses. Fünf Tage in der Woche Uni. Morgens lernen, nachmittags selbst unterrichten, teilweise bis abends um Acht. Von Oktober bis Dezember verließ ich morgens um 6.30 Uhr das Haus und kam oft abends um 20.30 Uhr erst wieder nach Hause. Nach und nach hat mich das zerfressen, ich war unglücklich, unzufrieden, sauer auf mich selbst. Ich kann gar nicht mehr sagen, wie oft ich mir Schmeiß es doch einfach hin, zieh‘ dein Studium in der Regelstudienzeit durch und gut ist! gesagt habe. Wie oft ich anderen erzählte, dass alles gut sei. Wie oft ich es mir selbst einredete, dass es zwar schwer, aber machbar sei. Wie oft ich mir selbst sagen musste, dass nach 15 Wochen alles wieder vorbei sei, ich durchschnaufen könne.

Im Dezember habe ich endlich begriffen, dass es so nicht weitergehen konnte, ohne mich selbst dabei zu verlieren. Und zum ersten Mal seit ich als Nachhilfelehrer arbeite habe ich Schüler abgegeben, weil ich nicht mehr konnte, nicht mehr wollte. Die 14 Stunden Tage haben mich zerfressen und unglücklich gemacht, obwohl ich im Studium so glücklich war wie nie. Als die Weihnachtsferien begonnen und ich endlich etwas mehr Zeit, sogar zehn Tage Urlaub hatte, konnte ich daran glauben, dass ich es doch schaffe. Und nun habe ich es geschafft, habe überlebt.

Vorgestern habe ich endlich erfahren, dass ich meine letzte Prüfung bestanden habe. Dass mir nichts mehr das Genick brechen kann, ich mein Studium ohne Komplikationen beenden kann. Als ich meine Matrikel Nummer und dahinter das „Bestanden“ las, entfuhr mir ein Freudenschrei, so erleichtert war ich.

Die 15 Wochen meines Semesters waren die schönsten und zugleich schrecklichsten, die ich während meines Studiums erlebt habe. In diesem Semester bin ich tatsächlich in meinem Studium angekommen. Ich fühlte mich nicht mehr wie das kleine, unwissende Dummchen und merkte nach und nach, dass ich tatsächlich in den vergangenen Monaten und Jahren etwas gelernt hatte. Konnte und wollte glänzen. Dinge, die mir früher sehr schwer gefallen sind, gingen mir wunderbar von der Hand. Ich habe mich mit Themen auseinandergesetzt, die mir während meiner Anfangszeit einen Schauder über den Rücken jagten. Leute kennengelernt, die gemeinsam mit mir kämpften, mit denen ich gemeinsam kämpfen, lachen, verzweifeln konnte. Das Studium war auf einmal nicht mehr Mittel zum Zweck.

Jetzt sitze ich hier, zwei Wochen nach meinem Semesterende, und finde wieder die Zeit, meine Gedanken niederzuschreiben, was mir wirklich gefehlt hat, als mich die Realität einholte. Aber die Realität war schön. Auch wenn es stressig war, von montags bis freitags zur Uni zu fahren, mich mit unendlich viel Kram auseinandersetzen zu müssen und nebenbei noch Geld zu verdienen, fehlt mir die Zeit, die ich in der Uni verbracht habe. Semesterferien sind nicht wie Sommerferien in der Schule. Auf einmal ist dort Stille, wo früher so viel Lärm, so viel Trubel war. Auf einmal hat man ein Thema abgeschlossen und beherrscht es, was man zuvor nur grob kannte. Und auf einmal sitzt man wieder am Schreibtisch im Arbeitszimmer, grübelt über Hausarbeiten nach, organisiert seine Tage vollkommen anders.

Semesterferien. Schön und schrecklich zugleich. Und wenn ich meinen Plan durchziehe, tatsächlich im Oktober mein Staatsexamen mache, dann sind das jetzt schon meine letzten Semesterferien. Auf einmal überkommt mich die Rosa-Rote-Rückblick-Brille und ich werde ganz wehmütig. Aber hey – noch bin ich ein paar Monate Studentin. Und jetzt bin ich sogar eine Studentin, die nach einem absolut vollem Semester so gut wie scheinfrei ist.

Bis die Tage,

Jess

11 thoughts on “Ich lebe noch. Und ich habe überlebt.

  1. Dafür möchte ich mich entschuldigen und ich gelobe Besserung! Manchmal ist es leider gar nicht so einfach.. ich hoffe, man kann es nach meinem Beitrag etwas nachvollziehen.

  2. 65 ECTS?! Du hast sie aber auch nicht alle! :D Mein vollstes Semester hatte 45, und das fand ich damals schon grenzwertig. Scheinfrei klappt bei mir (inkl. Ausland und Praxissemester logischerweise) in 9 Semestern. Ich hätte es auch in 8 schaffen können, so rein theoretisch, aber siehe Blogpost – da gab es wieder das Problem, dass ich die Scheine bei Hinz und Kunz hätte machen müssen, nicht bei jemandem, der am Ende auch prüfen darf. Es ist zum Aus-der-Haut-fahren.
    Noch was: Machst du beide Fächer auf einmal im Oktober? Ich peile das inzwischen an, kenne aber sonst wirklich AUSSCHLIEßLICH Leute, die splitten, was dann irgendwie ein bisschen beängstigend ist. ^^ Ich will aber eigentlich nicht splitten; ich habe keine Lust, ein halbes Jahr wegen einer einzigen 60-minütigen Prüfung zu verlieren…

  3. Geplant waren ursprünglich mal 78 ECTS. Aus zwei Seminaren bin ich ja dann unwissentlich rausgeflogen, wovon ich eins wieder reinbekommen habe. Dafür habe ich aber ein Seminar aufgrund privater Angelegenheiten schmeißen müssen/wollen, ein weiteres Seminar hab‘ ich geschmissen, weil ich es nicht einsehe, für drei dumme Punkte 8-10 Seiten Hausarbeit zu schreiben, wenn ich bei meinem Lieblingsdozenten im nächsten Semester genauso die drei Punkte mit einer 15-minütigen Prüfung holen kann.

    Scheinfrei in 8 Semesters ist wirklich nicht schwer, wenn man denn von Anfang an weiß, was man denn alles zu beachten hat (darüber hast du ja aber schon alles Wichtige gesagt). Das finde ich einfach so schade am Studium, man kommt von der Schule, in der man ja wirklich für jeden Pups an die Hand genommen wird, und soll sich dann in dem ganzen Chaos zurechtfinden (manchmal wissen ja nicht einmal die Dozenten, was an der Uni vorgeschrieben ist, was man zu beachten hat, aber wir Studenten sollen das von Anfang an blicken! [man denke sich hier nun einen Augen-verdrehenden Smiley hinzu]).

    Plan ist beide Fächer im Oktober, ich will auch nicht splitten, weil ich mich dann nur unnötig in den Wahnsinn treibe, außerdem finde ich es einfach total unnötig, aufgrund von 60 Minuten nicht nur ein halbes, sondern ein ganzes Jahr zu verschenken. Immerhin kann man ja nur im Januar ins Referendariat, und wenn ich splitte, dann habe ich meine zweite Prüfung erst im April/Mai und danach erst einmal Ewigkeiten nichts. Viele splitten ja, weil sie dann noch das Berufspraktikum für’s Referendariat machen, ich werde mir dafür aber wahrscheinlich meine Arbeit anrechnen lassen können und dementsprechend wäre es wirklich nur absolut vergeudete Zeit.

    Bei mir hält es sich die Waage, ob die Leute um mich herum splitten oder nicht. Manche können es sich ohne splitten nicht vorstellen, manche sagen, es war der größte Fehler, zu splitten. Ich funktioniere was das Lernen angeht am besten unter Druck, dementsprechend würde ich selbst beim Splitten nicht mehr Zeit zum Lernen haben, weil ich einfach nicht von November bis April für das Examen in Deutsch lernen würde. Wenn ich es also vermeiden kann werde ich definitiv nicht splitten.

  4. 78! Das ist echt zu krass. :D Aber ich kenne das mit den absurden Anforderungen. Bin auch mal aus einem HS raus, weil die Dozentin wöchentlich (!) 3-seitige Essays wollte, die sie immer benotet, + 45 Min Referat, + mündl. Mitarbeit, + Endklausur. Und alles zusammen hätte dann die Note ergeben. Äh, hallo?! Nein, danke! Das wäre immerhin eine Prüfungsdozentin gewesen. XD Aber das war echt zu krass. In anderen Seminaren muss man nämlich „nur“ ein Referat halten und eine Hausarbeit/mündl. Prüfung machen, das war’s.

    Das stimmt, soooo furchtbar viele Scheine sind es nämlich nicht. Vor allem im Hauptstudium! Insgesamt muss man ja nur 5 HS belegen (2 in Sprawi und 3 in Litwi), das ist echt ein Witz eigentlich.

    Aber das Berufspraktikum sind doch eh nur 4 Wochen, dafür splitten ist doch total unnötig. Man kann das ja auch problemlos noch nach Oktober machen. Naja, ich habe das generell schon hinter mir – habe mal im Sommer 8 Wochen lang Vollzeit gearbeitet und mir das anrechnen lassen – aber das fände ich echt dämlich, nur für das Praktikum da zu splitten. Ansonsten sehe ich das genau wie du. Mich starren alle an, weil ich nicht splitten will – aber ich kann mir ja nicht mal vorstellen, 3 Monate lang zu lernen, geschweige denn mehr als das! Ich habe noch nie länger als eine Woche vor einer Klausur angefangen zu lernen, ich finde das also absolut unvorstellbar, leider.
    Hast du denn eigentlich die Zula schon geschrieben?

    Naja, in meinem Fall hatte ich mir überlegt: Sollte ich wider Erwarten doch im Sommer fertig werden, bewerbe ich mich einfach in anderen Bundesländern fürs Ref, die auch zum Sommer einstellen. RLP und Hessen tun das nämlich meines Wissens, nur BaWü zickt da rum mit Januar… ;) Das Gerücht, dass man das Ref nur in dem Bundesland machen darf, in dem man das Examen gemacht hat, hält sich hartnäckig, ist aber absolut nichtig. Meine Schwester hat zwischen Studium und Ref auch das Land gewechselt und das war überhaupt kein Problem.

  5. Ich würde nie wieder so viele Punkte in einem Semester machen. Nie wieder. Aber hey.. ich hab es überlebt. Wie weiß ich zwar nicht, aber ich hab es geschafft! :D
    Manche Dozenten haben einfach einen an der Klatsche. Ich finde auch das am System Uni total blödsinnig – ein Dozent macht es so, der andere so. In Geschichte war es ganz witzig, in einem Hauptseminar meinte der Dozent „Ich darf nur die Hausarbeit bewerten“, im nächsten, einen Tag später, hieß es „Referat + Mündliche Mitarbeit + Hausarbeit ergeben die Gesamtnote“. Naja.

    Das Berufspraktikum ist so eine Sache für sich, wie ich finde. Ich habe mir vor zwei Wochen die Anforderungen und die Ziele davon durchgelesen und wusste nicht, ob ich vor Entsetzen lachen oder den Kopf schütteln soll. Wenn man sich das so durchliest bekommt man wirklich den Eindruck, Studenten seien Menschen, die absolut nichts vom Berufsleben, -alltag u.Ä. wüssten, was ja völliger Blödsinn ist. Aber für manche scheint das tatsächlich Neuland zu sein und gerade diesen Menschen, die nebenbei noch nie einen Finger gerührt haben, wäre so ein Praktikum, was vielleicht auch länger als vier Wochen geht, gar nicht mal so schlecht.

    Die Zula steht bei mir von Juni bis Oktober auf dem Plan. Hab aber schon einen Dozenten, der sie betreut, ein Thema, welches mich mein gesamtes Geschichtsstudium begleitet und schreibe wahrscheinlich auch noch eine Hausarbeit, die ich teilweise für die Zula verwenden kann. :)

    Das Bundesland zu wechseln ist für mich leider keine Option. Ich mag Baden-Württemberg und hoffe eigentlich sehr auf einen Platz im Umkreis meines Wohnortes. Der ist anscheinend absolut nicht beliebt und dementsprechend sind die Chancen hoch, hier einen Platz zu bekommen. Das ist halt der Nachteil, wenn man sich schon früh an einen Ort bindet.

  6. Ja, das regt mich auch bis heute auf. Es gibt auch für die Bewertungskriterien keine Einheit. Ich hatte mal ein Essay Writing Seminar, bei dem es pro „Wort/Fehler/sonst was, das dem Dozenten nicht gefällt“ 0,5 (!) Abzug von der Note gab. Im Parallelseminar durfte man 3 Fehler machen (auch schwerwiegende, also Rechtschreibung oder Grammatik, nicht mal eben ein Stilfehlerchen) und erhielt immer noch eine 1,0. Whaaat?

    Achja, die meisten Studenten arbeiten ja neben dem Studium aber schon, oder zumindest in der vorlesungsfreien Zeit. Außerdem sind 4 Wochen echt easy irgendwo mal unterzubringen, ich verstehe gar nicht, wieso man damit bis kurz vorm Ref wartet. :D Übrigens meinte meine Fachdidaktikdozentin dazu, dass fast alles anerkannt werden würde, sogar schon Tätigkeiten im Sport-/Musikverein oder so. So streng, wie sich das liest, ist das letztlich gar nicht.

    Ah, ok. Zula in Geschichte dann. ^^ Ich weiß es noch nicht, aber ich will sie auch erst in einem Jahr schreiben.

    Achso, joar, das ist dann ein bisschen doof. ^^ Ich will eigentlich nicht in BaWü unterrichten, wie ich im Praxissemester festgestellt habe, von daher bin ich da sehr flexibel. Ich würde natürlich auch in BaWü eine Stelle nehmen – man darf es sich als Gymnasiallehrer mit typischer Kombi nicht wirklich erlauben, wählerisch zu sein, fürchte ich. Zumindest nicht aktuell. Aber mal sehen, wie es am Ende kommen wird. Klingt doch aber schon mal gut für dich, wenn der Ort nicht beliebt ist. Ich weiß nur, dass es sehr schwer sein soll, in die Studienseminare Heidelberg, Stuttgart und Karlsruhe zu kommen. Und dass z.B. Ulm sehr unbeliebt sein soll, wo dann doch letztlich viele landen sollen, die die ersteren drei angegeben haben. Wir werden sehen, aber bayrische Grenze muss für mich eigentlich auch nicht sein. ^^‘

  7. Da lobe ich mir doch einfach die Schule, in der man klare Bewertungskriterien erhalten hat und wirklich für jeden Pups an die Hand genommen wurde… :D

    Ich denke, viele Studenten setzen sich mit den Anforderungen des Refs auch erst gegen Ende des Studiums auseinander. Meiner Meinung nach ist es aber einfach total dämlich, vier Wochen in einem Betrieb zu arbeiten, der unter Umständen auch recht wenig mit dem eigentlichen Job zu tun hat. In vier Wochen lernt man die Arbeitswelt einfach nicht kennen. Dazu braucht es Monate, wenn nicht sogar Jahre. Und nicht jeder Job gleicht dem anderen, nicht in jedem Betrieb wird man mit gleichen „Problemen“ konfrontiert.. und irgendwie erscheint mir das leicht lachhaft. (Fast wie das Orientierungspraktikum.. in zwei Wochen bekommt man von einem Schulbetrieb nicht wirklich viel mit. Da lobe ich mir das Praxissemester!)

    Ich will eigentlich an die Schule, an der ich auch im Praxissemester war. Liegt direkt in Pforzheim und mir hat es dort sehr gefallen, das Gesamtpaket stimmte einfach. Dementsprechend möchte ich auch im Studienseminar Karlsruhe landen.. mal sehen, ob es klappt. Falls nicht wird mir sicherlich ein Plan B einfallen. Das Studienseminar in Heidelberg spricht mich persönlich gar nicht so an. Im vergangenen Semester hatte ich dort ein Seminar und wirklich wohl habe ich mich da nicht gefühlt.

    Ich würde unsere Lage gerade mit Germanistik als Fach gar nicht mehr so eng sehen. Die politischen Gegebenheiten sprechen eher dafür, dass man als Germanist doch gute Chancen haben kann.

  8. Klar ist es lachhaft. Und ja, das Orientierungspraktikum war die absurdeste Idee schlechthin. Zumal man das ja so knapp nach der eigenen Schulzeit absolvieren sollte… (ich hab’s zwischen 1. und 2. Semester erst gemacht, und selbst da wurde ich noch mit den Schülern versehentlich auf den Hof geschickt, ähm ja…)

    Das Schlimmste am Seminar in HD ist, dass es dort nicht mal eine Kaffeemaschine gibt! :o Das musste mal gesagt werden. :mrgreen:

    Ja, so mies es klingt, persönliche Vorteile daraus zu ziehen: Uns kommt eben auch die Flüchtlingskrise gewissermaßen „gelegen“, derzeit sieht es für Deutschlehrer einfach wirklich sehr gut aus. Und ich bin froh, wenn ich einen Beitrag leisten kann. Mal abgesehen davon, dass Jobgarantie natürlich sowieso ganz schnieke wäre.

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