Monatsrückblick #1: April 2016

So schnell kann ein Monat vorbei sein! Oder auch zwei. Als ich diesen Beitrag angefangen habe, habe ich noch „Hallo Mai, adieu lieber April.“ geschrieben. Und ehe ich recht schauen konnte, wurde ich dezent darauf hingewiesen, dass mein letzter Beitrag schon wieder einen Monat her ist. Herrje. Dennoch möchte ich euch diesen Beitrag nicht vorenthalten, da er schon fast fertig getippt war.

Also! Adieu April. Wenn ich ehrlich bin, werde ich dich nicht wirklich vermissen!

Wenn ich an den April zurückdenke, kommen mir folgende Dinge in den Sinn:

Freies Wochenende? Nein, Danke! Ich glaube ein jeder kennt solche Monate, in welchen man einfach kein einziges freies Wochenende hat. Irgendetwas steht immer an, hier ein Termin, dort eine Geburtstagsfeier, dann wieder ein Abgabetermin, dann wieder eine Fahrt zur Familie. Schwupps, ist der Monat vorbei! Umso mehr hatte ich das Gefühl, den April in einem kleinen Hamsterrad zu verbringen.

Apropos Abgabetermine: Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich Hausarbeiten hasse? Wenn ich es irgendwie vermeiden kann, umgehe ich das Schreiben. Kaum vorstellbar, wo ich doch hier auf meinem Blog regelmäßig 1500+ Zeichen zusammen bekomme. Der Unterschied lässt sich leicht erklären: Ich hasse wissenschaftliches Arbeiten. Wirklich. Es nervt mich, wenn mein Schreibtisch vor lauter Bücherbergen fast zusammenbricht und ich jeden Pups, den ich schreibe, sofort belegen muss. Lieber habe ich drei mündliche Prüfungen mit einem Skript von 50 Seiten als eine Hausarbeit von 15 Seiten. Leider hatte ich im April nach meinem übervollen Semester dementsprechend viele Abgabetermine und ich weiß nicht, wie oft ich mich deshalb aufgeregt und mein Studium verflucht habe. Und es nimmt einfach kein Ende. Zwar sehe ich mit Studiumsende endlich ein Licht am Ende des Tunnels, aber einige lesen diese Passage wohl mit einem gewissen Schmunzeln, während ich meine innere Stimme ihre neckische Frage „Und, hast du schon mit der Hausarbeit angefangen?“ sagen höre.

Erschöpfungsmodus ON – Schlaf, du wirst dringend gebraucht! Die viele Arbeit für die Universität hat mich so geschlaucht, dass ich locker pro Tag acht bis neun Stunden schlafen konnte, und doch nicht wirklich ausgeruht war. Seit dem letzten Freitag im April bin ich schlauer: Man schläft halt nur in einem richtigen Bett mit guter Matratze so gut, dass der Schlaf auch erholsam ist. Der Bettkauf war wieder so ein typischer Streich: Donnerstags um 18.00 Uhr zum IKEA und um 22.00 Uhr die neuen Errungenschaften ins erste Obergeschoss tragen. Wie gut, dass ich mir an diesem Tag das Fitnessstudio gespart habe. Lustig war auch die Diskussion über einen möglichen Hocker passend zum Bett dazu. Anfangs war das eigentlich ein Scherz, weil die Katzen sich teilweise dämlich anstellen, wenn es ums Springen geht. Gegen Ende wurde das aber darauf ausgeweitet, dass der Hocker ja nicht nur für die Katzen, sondern auch für mich hilfreich wäre, schließlich „klettere“ ich nicht so einfach auf das 1,20m hohe Bett. Wie gut, dass ich darüber noch lachen konnte!

(An dieser Stelle sei angemerkt: JA, ich schaffe es ins Bett. NEIN, ich muss dafür keine Bergsteigerausrüstung anlegen. NEIN, die Katzen sind nicht zu blöd, auf das Bett zu hüpfen, ich glaube mittlerweile, dass es ein super Training für sie ist. Und NEIN, ich bin noch nicht aus dem Bett gefallen.)

Arbeit, Arbeit, Arbeit.. Neben der universitären Arbeit hat mich auch die Nachhilfe ziemlich geschlaucht. Erst am Ende des Monats, als ich meine Rechnungen geschrieben habe, habe ich gemerkt, wie viel ich eigentlich gearbeitet habe. Fragt mich nicht, wie ich das geschafft habe. Ich kann das im Nachhinein selbst nicht ganz beantworten, wie ich auf die vielen Stunden gekommen bin und wie ich es überhaupt so „nebenbei“ geschafft habe, auch noch Hausarbeiten zu schreiben und den Haushalt zu schmeißen. Im April gab es auch eine bedeutende Änderung: Ich kämpfe nicht mehr allein mit meinen Schülern, sondern bin nun offiziell neben Geschäfsführerin und Nachhilfelehrerin auch noch Chefin. Und hey.. es macht mich schon ein bisschen stolz. Den damit verbunden Papierkram und die Rechnung der Steuerberaterin für Anmeldung, etc. lasse ich mal ganz dezent unter den Tisch fallen.

Die großen vier Themen des Aprils. Im Nachhinein wirkt das recht mau. Aber wenn ich zurückdenke, dann weiß ich, dass hinter allen Bereichen so vieles steckt. Und ich denke, jeder von uns kennt diese Monate, die man mit drei bis vier Worten beschreiben kann, ohne das Gefühl zu haben, etwas wichtiges zu vergessen.

Bis die Tage,

Jess

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