Monatsrückblick #2: Mai 2016

Pünktlich zum 1. Juni 2016 gibt es meinen Monatsrückblick! Wie ihr seht.. langsam aber sicher möchte ich wieder zu meiner früheren Disziplin zurückkehren.

Den ersten Schritt, um dieses Ziel zu erreichen, habe ich gemacht, indem ich Anfang des Monats angefangen habe, mich intensiv auf meine (wenigen) Seminare vorzubereiten. Wer das ein oder andere Semester mit mir miterlebt hat, weiß, dass ich kurz vor Semesterende immer in allgemeine Vorbereitungspanik verfalle – und das ist belastend. Nicht nur für mich, sondern auch für meine Mitmenschen, die mich in dieser Zeit ertragen müssen (ans Staatsexamen will da keiner denken!!!). Also wollte ich das ändern und bis jetzt klappt es ganz gut. Nun kostet mich diese Vorbereitung aber tatsächlich die ein oder andere Stunde und zum ersten Mal begreife ich, was Dozenten eigentlich meinen, wenn sie von „workload“ sprechen..

Gute Vorsätze Anfang des Monats! Leider hat das in der zweiten Maiwoche gar nicht mehr funktioniert. Das Kätzchen wurde krank. Richtig krank. Sonntagabend um 22.30 Uhr beim Tierarzt anrufen zu müssen, weil die Katze seit Tagen (trotz Tierarztbesuch und Spritze) nichts gegessen, aber Massen an Mageninhalt übergeben hat, ist definitiv nicht die typische Sonntagabendgestaltung. Ich kann gar nicht beschreiben, wie ich mich gefühlt habe, als ich sie beim Arzt zurücklassen musste mit dem Wissen, dass diese eine Nacht entscheidend ist, und wie befreiend das Gefühl war, als es am nächsten Morgen hieß, dass sie lebt und etwas fitter ist. Erst am Mittwoch war dann tatsächlich klar, was mit ihr ist, und bis dahin war es einfach ein einziger Nervenkrieg. Aber ich kann an dieser Stelle Entwarnung geben: Bis jetzt verträgt sie die Behandlung gegen eine Autoimmunkrankheit blendend und Situationen, über die ich mich nach ihrem Besuch beim Tierarzt gefreut habe (beispielsweise das laute Maunzen, wenn es Fressen gibt), können einen schon wieder leicht unter Druck setzen. Dennoch ist mir jetzt umso bewusster, was für ein Geschenk die zwei Hexen sind und ich schätze jede Eigenart, jede Schmuseeinheit, jedes Miau umso mehr.

Da ich ja im wunderschönen Baden-Württemberg wohne, gab es vergangenen Monat wahnsinnig viele Feiertage – und auch Ferien. Die Arbeit hielt sich wirklich in Grenzen, es war ein angenehmes Pensum und für den einen oder anderen Schüler eine intensive Betreuung und Aufarbeitung, welche während der Schulzeit nicht unbedingt möglich ist. Ich muss mich jetzt erst wieder an mein Arbeitspensum gewöhnen.. denn jetzt meinen alle Lehrer, die allerletzte Arbeit unbedingt im Juni schreiben zu müssen.

Reden wir über Klischees! Ich liebe ja Klischees. Ich als Student schlafe ja prinzipiell den halben Tag und die restliche Zeit schaue ich irgendwelche Serien – nicht eine Folge, sondern eine Staffel pro Tag. Mindestens. Das entspricht zwar nicht der Realität, aber ich entdecke Amazon Instant Video immer mehr für mich. Wenn das so weitergeht, kann ich auf das reguläre TV-Programm wirklich verzichten (was kein Verlust wäre, wenn ich ehrlich bin). Mittlerweile habe ich meine Schwester schon damit angesteckt, allerdings verliere ich den Wettbewerb, wer zuerst sämtliche  The Vampire Diaries Folgen auf Prime angeschaut hat, definitiv. Sie hat mich mittlerweile mit zwei Staffeln überholt.

Apropos Schwester – Geschwisterliebe! Es waren Ferien. Und Ferien bedeuten meistens, dass meine drei herzallerliebsten chaotischen Geschwister ein paar Tage bei mir verbringen. Das ist für mich immer wie Urlaub, weil ich selten so viel lache, wie in der Zeit, in der die drei bei mir sind. In dieser Zeit merke ich auch immer wieder, worauf es im Leben wirklich ankommt: Die Menschen, die man liebt.

Geärgert habe ich mich im Mai vor allem über die Dummheit mancher Autofahrer. Mal ehrlich: Sobald es etwas wärmer wird, können 90% aller Autofahrer nicht mehr Auto fahren. Abstand? Der wird dazu genutzt, noch in die letzte Lücke reinzuziehen, auch wenn man auf der linken Spur kaum schneller unterwegs ist als auf der mittleren. Reißverschlussverfahren funktioniert ja eh nie, aber bei warmen Wetter noch viel weniger. Und generell sind Baustellen ja der Todfeind aller Autofahrer – wenn es auf einmal zweispurig statt dreispurig ist, wie soll man damit nur klar kommen?! Ihr merkt.. ich glaube, ich könnte einen ganzen Beitrag zu diesem Thema schreiben.

Naja. Der Mai ist vorbei, mal schauen, was der Juni so mit sich bringt.

Bis die Tage,

Jess

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