Der Herbst und ich. [Random facts #1]

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Ich glaube, jeder Blogger hat mittlerweile die Rubrik Random facts, also Fakten über den Autor der ganzen Texte, die man so gerne liest. Ich selber bin ein Fan davon – ich mag es, zwischendurch den Menschen ein Stück weit kennenzulernen, der hinter den Texten steht. Also starte auch ich die Rubrik – und wer weiß, vielleicht liefert das ja auch für mich nach und nach einige neuen Aspekte.

Heute – Der Herbst und ich. Ein paar Fakten zu mir und dieser wundervollen Jahreszeit (bevor sie schon wieder vorbei ist!).

1. Ich bin ein absolutes Herbstkind. Wahrscheinlich hat das allein mit der Tatsache zu tun, dass ich an dem Tag Geburtstag habe, an dem der Herbst beginnt. Für mich gibt es keine schönere Jahreszeit, einfach weil ich die kunterbunte Welt so sehr genieße, gleichzeitig aber auch froh bin, noch ohne Jacke durch die Gegend laufen zu können.

2. Der Herbst bedeutet für mich bunte Blätter, Sonnenschein, ein wunderschönes Strickkleid, ein kuscheliger Schal, Strumpfhosen und wahlweise Ballerinas oder Stiefeletten dazu. Schon passe ich perfekt in diese Jahreszeit und brauche keine wirkliche Umstellungsphase. Außerdem liebe ich es Jahr für Jahr, mir wieder diese ganzen kuscheligen Klamotten überzustreifen.

3. Im Herbst werde ich zu einem Mensch, welcher den ganzen Tag im Bett verbringen könnte. Ich liebe das Bett als absolut sicherster Rückzugsort und in Sommer fehlt es mir, die Zeit im Bett genießen zu können – einfach, weil es die meiste Zeit viel zu warm dafür ist und sich unter die Decke zu kuscheln einem Gang in die Sauna gleicht. Umso schöner ist es, sich nach einer doch recht langen Zeit (subjektiv gesehen, aber ja – im Süden ist es halt doch sehr lange warm) einfach unter die Decke zu kuscheln, ein gutes Buch in der Hand zu haben und dabei die Miezen zu kraulen, die schnurrend das Wärmekissen ersetzen.

4. Herbstzeit ist Kerzenzeit. Auch wenn es oftmals vorteilhafter wäre, einfach das Licht anzumachen – sei es um mehr zu sehen oder einfach weniger angestrengt etwas zu sehen oder zu bearbeiten – weigere ich mich, so lange es möglich ist. Ich liebe das Kerzenlicht und ich liebe es, abends heimzukommen, mich auf die Couch zu legen und diese Gemütlichkeit, die ich mit dem Kerzenlicht in Verbindung bringe, zu genießen. Dementsprechend kommt es eigentlich jedes Jahr vor, dass ich die Kerzenabteilung im Ikea plündere. Man hat nie genug Teelichter!

5. Was ich so wunderbar finde, wenn ich den Großteil des Tages Zuhause verbringen kann, hasse ich, wenn ich lange arbeiten muss. Es frustriert mich manchmal schon sehr, abends in der Dunkelheit heimzukommen, noch kochen und zig andere Dinge erledigen müssen. Da rennt einem so ein bisschen die Zeit davon!

6. Im Herbst bin ich produktiver. Denn – ich bin ein Nachtmensch. Ich sitze gerne stundenlang abends am Schreibtisch, arbeite oder schreibe – und vergesse dabei schlicht die Zeit, während mir das im Sommer selten gelingt. Ich weiß nicht, woran das genau liegt, aber schon immer habe ich es bevorzugt, Dinge in der Dunkelheit zu erledigen – sei es das Lernen während der Schulzeit, das Schreiben von diversen Hausarbeiten oder das Schreiben von Blogposts. Einziges Problem dabei: Der gesunde Schlafrhythmus, der an einen normalen Arbeitstag angepasst ist, leidet immer wieder darunter.

7. Ich bin süchtig nach Tee. Wirklich. Ich liebe es, mich durch neue Teesorten zu probieren und mag einfach das Gefühl, eine warme Tasse in der Hand zu halten. Das entspannt mich, das beruhigt mich. Meine Geschwister sind immer leicht irritiert, wenn sie zu Besuch sind und ich meine Teebox auf den Tisch stelle – aber für mich ist diese volle Box ein kleines Detail, welches einfach zur Herbstzeit hinzugehört.

8. Regen beruhigt mich. Ich brauche abends kein Hörbuch, keine Serie mehr, die ich eh schon auswendig kann, um einzuschlafen, wenn es nachts regnet. Das mag vielleicht komisch klingen, ist aber so. Lange Zeit war ich auf der Suche nach Apps, die einen ähnlichen Klang erzeugen können, aber irgendwie habe ich nie das wahre gefunden. So beruhigend wie das Geräusch des Regens ist für mich übrigens nur das Geräusch des Meeres und irgendwie sorgt der Regen nachts auch dafür, dass ich ein bisschen an das Urlaubsgefühl in Dänemark erinnert werde.

9. Im Herbst ist für mich endlich wieder die Zeit der gut bürgerlichen deutschen Küche. Während im Sommer jeder Braten, jede Rouladen, jede Art von Klöße und Kraut irgendwie völlig deplatziert erscheint und ich mich eher über leichtere, frischere Kost freue, es ständig irgendwelche Gerichte gab, die hauptsächlich aus Salat bestanden, mag ich es im Herbst wieder in der Küche zu stehen und mich auszutoben. Es gibt nichts schöneres als den klassischen Sonntagsbraten mit Klößen und Rotkohl.. Yummi!

10. Ich brauche keine Stühle, keine Couch, keinen Sessel, wenn ich im Herbst irgendwo einen weichen Teppich finde. Am liebsten sitze ich in dieser Jahreszeit tatsächlich auf dem Boden und breite um mich herum mein kreatives Chaos aus. Wer braucht schon Möbel, wenn ein kuscheliger Teppich völlig ausreicht?! Leider vermiesen meine Katzen mir immer die Arbeit auf dem Boden, denn prinzipiell ist der Teppich erst einmal ihr Reich und somit auch alles, was darauf liegt (inklusive meiner Arbeitsmaterialien und mir!).

So. Ein paar kleine Fakten zum Herbst und mir. Mal sehen, welche Fakten der nächste Beitrag bringt!

Gefällt euch diese Beitragsart?

Bis die Tage,

Jess

3 thoughts on “Der Herbst und ich. [Random facts #1]

  1. Ich liebe den Herbst auch sehr. Ich mag all die Farben, das tolle Licht… im Herbst ist das Wetter auch oftmals noch richtig schön und beständig. Aber auch nicht mehr zu heiß.
    Und die ersten wirklich verregneten Tage finde ich dann auch sehr gemütlich!

  2. Ich mag den Herbst genauso wie alle anderen Jahreszeiten. Sie haben recht, man verhält sich und isst z. B. in jeder Jahreszeit anders.
    Random Facts? Schön. Auch wenn ich von mir keine schreiben würde.

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