Monatsrückblick #7: Januar 2017

Schon ist das neue Jahr wieder einen Monat alt und es wird Zeit für den ersten Monatsrückblick im Jahr 2017!

Was war bei mir im Januar los?!

Arbeit

Mein Arbeitsjahr begann dieses Jahr schon recht früh, denn eigentlich war ich schon am 01.01.2017 wieder damit beschäftigt, Dinge für die Arbeit vorzubereiten und zu planen. Es hat sich auch einiges getan – ich bin weiterhin dabei, mein Unternehmen stetig wachsen zu lassen und neue Ideen einzubringen. Im Januar habe ich soweit meine Planung für einen Abiturcrashkurs im April fertig gestellt und auch relativ viele Nachhilfestunden gegeben. Aber ich habe auch gemerkt: Früher Feierabend zu haben ist gar nicht so übel. Früher Feierabend zu haben tut gut. Früher Feierabend zu haben irritiert mich, denn auf einmal fühlt sich 19.30 Uhr wie 23.30 Uhr an..

Studium

Im Januar neigt sich das laufende Semester dem Ende zu. Während alle anderen in die typische Klausurenphase-Panik verfallen, kann ich das ganz entspannt angehen, denn ich habe sämtliche Klausuren und Prüfungen meines Studiums hinter mich gebracht. Wirklich. Die einzige Prüfung, die mir noch bevorsteht, ist mein Staatsexamen. Ansonsten sind „nur“ noch Hausarbeiten übrig geblieben und irgendwie ist das ein komisches Gefühl. Nein, ich vermisse nicht den Stress, den man in der Prüfungsphase hat, aber irgendwie neigt sich das ganze Studium dem Ende zu. Aber naja! Statt in Prüfungsphase-Panik bin ich in „Oh mein Gott ich muss mich um mein Staatsexamen kümmern!!!“-Panik verfallen. Ich kann gar nicht oft genug sagen, wie sehr ich es manchmal vermisse, dass man wie in der Schule alles vor die Nase gelegt bekommt, während man sich im Studium darum bemühen muss, dass jemand so gnädig ist und einen prüft.

Der aktuelle Teil meines Studiums war aber auch das, was mich am meisten im Januar genervt hat. Ich habe mir schon lange nicht mehr gesagt, dass es ja nur noch vier Wochen sind, bis ich die Seminare wieder los werde, aber dieses Semester war irgendwie ein Griff ins Klo. In einen Seminar habe ich mir jede Woche anhören dürfen, dass es immer auf den Kontext ankommt, wie man etwas bewertet, und für diese Erkenntnis muss ich nicht 15 Wochen lang ein Seminar besuchen. Ehrlich, es ist frustrierend, nach 90 Minuten einen Raum zu verlassen und einfach NICHT schlauer zu sein. Mein anderes Seminar ist zwar ganz interessant und ich konnte einige Dinge mitnehmen, aber mein Wissensdurst ist einfach nicht ausreichend befriedigt. Und das führte zu noch mehr Frust, sodass ich unendlich glücklich bin, dass es am Dienstag um 13 Uhr wieder „SEMESTERFERIEN!“ heißt.

Freizeit

Im neuen Jahr habe ich etwas Neues für mich entdeckt: Puzzlen! Gerade in der ersten Woche war ich doch recht schnell ziemlich abgestresst und habe mich darauf gefreut, abends einfach für ein paar Stunden ganz mit dem Puzzle beschäftigt zu sein und dabei an nichts anderes zu denken. Ich hatte mir ganz optimistisch gleich zwei Puzzle bestellt, die die neue Deko in meinem Arbeitszimmer werden sollten, aber leider hänge ich an dem einen immer noch, denn ich komme nur langsam voran.

Auch habe ich angefangen, Tagebuch zu schreiben. Ich war nie konsequent genug, das wirklich länger als drei Tage hintereinander durchzuziehen, aber jetzt habe ich den ganzen Januar fleißig meine Gedanken niedergeschrieben. Und irgendwie tat das unendlich gut. In meinem Kopf schwirren ab und an so viele Dinge umher, dass ich sie selbst nicht ordnen kann, weshalb es mir einfach hilft, sie niederzuschreiben. Und ja, ich bin vollkommen oldschool und schreibe mit Füller auf Papier. Im medialen Zeitalter. Und obwohl ich am Laptop viel schneller schreibe als auf dem Papier. Aber das ist mir egal. Entschleunigung kann gut tun.

Im Januar habe ich es auch geschafft, mal wieder ein Buch zu lesen. Da meine Schwester zum Geburtstag „Royal Passion“ von Geneva Lee bekommen hat, habe ich mir die Version für den Kindle besorgt, weil ich eigentlich dachte, dass wir uns zeitnah darüber austauschen könnten. Pustekuchen – während ich jetzt damit durch bin, hat mein Schwesterchen noch gar nicht angefangen. Die Tage soll eine ausführliche Rezension zu dem Buch folgen, ich bin mal gespannt, wie das bei euch ankommt!

Auch bin ich dazu gekommen, den ein oder anderen Film an- beziehungsweise eine Serie durchzuschauen. Es ist schon komisch, wenn man seit September immer häppchenweise Game of Thrones schaut und dann im Januar am Ende der sechsten Staffel angelangt und noch längere Zeit auf die siebte warten muss. Grrr. Nach Game of Thrones ging es mit Lucifer weiter und irgendwie hat diese Serie für mich einen ganz eigenen Charme – ich mag prinzipiell ja eher böse Menschen, weshalb ich auch so ein Fan von Dr. House oder Lie to me bin. Mein persönliches Filmhighlight im Januar war Pets – eine der wenigen animierten Filmen aus dem aktuellen Jahrzehnt, den ich auch meinen Kindern zeigen würde.

Gesundheit

Mein Körper hasst mich und ich hasse ihn. Ich glaube, soweit können wir das festhalten. Ich werde diesen Winter die blöden Erkältungen einfach nie wirklich los, denn kaum geht es mir etwas besser, fange ich mir irgendetwas Neues ein. Und langsam habe ich es wirklich satt. Ich habe mittlerweile noch nicht einmal mehr Lust, mir das ganze schön zu reden, sondern bin weinerlich und knatschig, weil es mich nervt, dass ich körperlich einfach nicht fit bin. Wie sehr ich gerade im Bezug auf die Arbeit damit zu kämpfen habe, dass ich nicht ganz fit bin, habe ich ja bereits in einem Beitrag zuvor (siehe hier) erklärt.

Ansonsten..

Ganz viel Liebe für meine zwei Hexen. Ich bin jeden Morgen unendlich glücklich, dass mich ein schnurrendes Etwas aufweckt, auch wenn ich eigentlich lieber weiterschlafen würde. So viel Liebe, wie ein Tier dir an einem Tag schenken kann, kann manch ein Mensch in seinem ganzen Leben nicht aufbringen.

Und es ist einfach zuckersüß, wenn du im Arbeitszimmer sitzt, vertieft in irgendwelchen lästigen Bürokram, ein Kätzchen ankommt, auf die Fensterbank hochhüpft und anfängt, den Schnee anzuschnattern. <3

 

4 thoughts on “Monatsrückblick #7: Januar 2017

  1. Du warst im Januar produktiver als ich. Wir bereiten unsere neues Geschäftsjahr vor und sind nur mit administrativen Arbeiten und Weiterbildung beschäftigt.
    Die Dichtomie zwischen Körper und Geist besteht meines Erachtens nicht, aber das ist eine philosophische Frage ?.

  2. Naja, ich sage es mal so – es war der alltägliche Wahnsinn. Noch ist bei mir auch vieles in der Planung, die Umsetzung dauert noch etwas. Aber das eine geht ja kaum ohne das andere.. :D

    Die philosophische Frage des Tages! Ich weiß.. Körper und Geist sind eins, geht es dem Geist schlecht, geht es dem Körper schlecht und umgekehrt, aber momentan geht es dem Geist gut und der Körper zickt ununterbrochen rum. Das ist das, was mich so nervt, denn dadurch komme ich in den Konflikt, dass der Körper Ruhe möchte/braucht, während der Geist Bäume ausreißen will.

  3. Liebe Jess ein schöner und ausführlicher Monatrückblick – dafür liebe ich die Kategorie so, dass man mehr von den Menschen hinter dem Blog kennen lernt :) Ich kann das so gut verstehen, dass du frustriert bist ,wenn der Körper einfach nicht wieder fit werden will. Ich drück dir die Daumen, dass es im Februar bergauf geht!
    Hab einen schönen Abend!

    Liebste Grüße ❤ Saskia | http://www.demwindentgegen.de

  4. Liebe Saskia,

    vielen Dank für deinen Kommentar und das Kompliment zu dem Beitrag! Ich mag die Kategorie auch sehr, weil dies einfach so persönlich und doch so simpel ist. :)
    Danke für’s Daumen drücken – es wird Tag für Tag besser!

    Liebste Grüße,
    Jess

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